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Aquarell von Alfred Janigk
gemalt 1938
Dieser Turm gehörte unmittelbar zum Ensemble des Sandower Tors in Cottbus. 1748 entstand das äußere Sandower Tor aus Fachwerk, im Inneren barg es ein hölzernes Türmchen. Zusammen mit den noch erhaltenen Stadtmauerresten ist er ein wichtiges Zeugnis einer jahrhundertlangen Torsituation.
 
Die Rekonstruktion an dieser Stelle geschah 1936, da weite Teile das Tores Anfang des 19. Jahrhunderts eingefallen waren.
 
Am Brunnenbecken aus Sandstein findet man die Inschrift "Ein ehrsam Handwerk wird geehrt, das gute Tuche wirkt und scheert."
 
So entstand die malerische Situation des Turmes
am Tuchmacherbrunnen.
 
Der Münzturm war ebenso wie der Spremberger Turm Bestandteil der alten Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert. Der Name dieses Turmes ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß in diesem Gebäude eine Münzprägestätte beheimatet war. Eindeutige wissenschaftliche Beweise für diese Vermutung sind aber noch nicht erbracht worden. Jedoch sprechen einige Indizien dafür. Zwischenzeitliche private Nutzung des 15 Meter hohen Turmes als Lagerraum bildete in der Folgezeit die Ausnahme. Meist stand das größtenteils in städtischem Besitz befindliche Gebäude leer. Mit der Umgestaltung der Cottbuser Altstadt soll auch der Bereich des Münzturmes aufgewertet werden. Damit würden sich dann eventuell auch günstigere Voraussetzungen für eine sinnvolle, öffentlichkeitswirksamere Nutzung ergeben. Dies könnte zum Beispiel darauf hinaus laufen, die Räumlichkeiten als kleine Ausstellungsflächen auszubauen und umzugestalten.
 
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* letzte Aktualisierung am 10. Februar 2015 *
 
 
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