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Eine "Ahnentafel" über die Vorfahren von Ernst Alfred Janigk.
 
Ursprung und Herkunft der Familie Janigk
 
Ende des 15. Jahrhunderts lebten zwei Familien mit dem Nachnamen Janigk. Die erste Familie wohnte in der Stadt Thorn und die zweite im Freistaat "Gemeiner Drei Bündein, des heutigen Graubünden in der Schweiz. Ob diese beiden Familien den gleichen Stammvater haben, konnte nicht herausgefunden werden.
 
Familie Janigk aus der Stadt Thorn:
Im Jahre 1493 ist die erste Urkundliche Erwähnung des Familiennamens JANIGK in einem Schuldbuch aus der Zeit des Dreizehnjährigen Krieges von der Stadt Thorn, eine ehemals preußische Stadt im heutigen in Polen, zu finden. In diesem Schuldbuch steht vom 06.08.1493, unter der Nr. 153, etwas über ein Jacob Janigk.
 
Die ältesten überlieferten historischen Schreibformen der Namensformen Janigk, wie sie die Landesakten von Graubünden aufweisen und die Registertexte enthalten sind Jan Nick, Janicg, Janick, Janickg, Janig, Janigg, Janikh, Jannig, Jannigk, Jannigt, Janügk, Yanig und Yannig.
           Von 1498 bis 1541 ist der Ammann und Landrichter Hans Janigk und von 1550 bis 1563 der Voigt Thomas Janigk in den Akten von Graubünden zu finden. Unter einer Urkunde von 1529 ist ein Oblatensiegel von Hans Janigk, wo im Wappen rechts ein sechsstrahliger Stern und links eine Mondsichel zu sehen ist.
          Ab Mitte des 18. Jahrhunderts taucht dann wieder in den Akten von Graubünden der Landammann am Heinzenberg, Friedrich Janigk (geb. um 1735 – gest. um 1770) auf. So ist anzunehmen, das die Familie Janigk über 300 Jahre dort ansässig war.
 
Familie Janigk aus dem Kurfürstentum Brandenburg
 
Es lebten ab den 17. Jahrhunderts nachweislich 2 Namenträger und 2 Familien, mit den Nachnamen Janigk(e) im Kurfürstentum Brandenburg.
 
Am 02.09.1623 findet eine Musterung der männlichen Einwohner der Stadt Küstrin, der Vorstädte und der Hüfnerschaft statt. Die wehrfähigen Männer stellen für den Notfall eine Art Bürgerwehr dar und sollen die hiesige Garnison unterstützen. Unter den Namenslisten der Musterung taucht ein Andreas Janigk(e) auf, ein Mitbürger in der Langen Vorstadt und am 18.02.1690 heiratet Hans Janigk(e) in Perleberg, Westpriegnitz, Brandenburg, Preußen, eine Anna Magdalena, geb. Schulle. Leider konnte nie der Verbleib dieser Janigk(e)´s geklärt werden.
 
1te Familie Janigk von der Janigke-Mühle:
Der Standort der einstigen Janigke-Mühle (auch Jancke-Mühle, Jankemühle) befindet sich ca. 80, 00 Km Nordöstlich von Koschendorf, zwischen Groß Briesen im Westen, Kieselwitz im Osten, Dammendorf im Norden und Chossewitz im Süden.
 
Die Janigke-Mühle (Jankemühle) wurde um 1600 als Mahlmühle errichtet und hier war der Müller Christof Janigk(e) bis zu seinem plötzlichen Tod vor 1615 tätig. Danach wirtschaftete die Witwe mit den Kindern allein, bis der älteste Sohn Martin Janigk(e) die Mühle übernehmen konnte. 1666 verzichtete die Familie Janigk(e) aus wirtschaftlichen Gründen lieber auf ihr Erbteil.
 
2te Familie Janigk aus Koschendorf – bei Cottbus:
Mitte des 18. Jahrhunderts lebte auf der Familie gehörenden Wirtschaft in Koschendorf der Großbauer Hanns Ganig  (Janigk), der Erste nachweisliche Stammvater des Familienzweiges Janigk. Er war der Stammvater meiner Mutter Johanna Elise Laars, geb. Janigk. 

Unsere Familie hat sich im Laufe der Zeit unter dem Einfluss von geschichtlichen Ereignissen in vielzähligen Linien verzweigt, wie z.B. Janigk, Janick, Ganigk oder Ganig, die sich dann in den verschiedenen geschichtlichen Regionen angesiedelt haben. Ob nun meine oder die Urahnen anderer Janigk´s von den o. g. Personen abstammen, wird wohl kaum geklärt werden können.

Familie Janigk aus dem Königreich Ungarn:
 
Zum Schluss ist noch zu erwähnen, das Anfang des 18. Jahrhunderts der Familienname Janigk einmal in Ungarn auftaucht, denn im Jahre 1724 heiratet Michael Janigk in Langenthal /Ungarn eine Sophia, geb. Drespling.
                    Ca. ein Jahrhundert später, lebte in der Gemeinde Tolcsva, in Zemplén, eine Grafschaft des Königreichs Ungarn, ein Georgius Janigk. Er war verheiratet mit Barbara Soltesz und soweit ich herausbekommen habe, hatten sie einen Sohn, der Andreas Janigk hieß und dort im Januar 1824 in einer Katholischen Kirche getauft wurde.
 
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Eine "Ahnentafel" über die Vorfahren von Ernst Alfred Janigk.
 
Quellen:
Preußische Bücher im Internet www.ksiegipruskie.bydgoszcz.ap.gov.pl
Staatsarchiv Graubünden www.gr.ch/DE
Historisches Lexikon  der Schweiz www.hls-dhs-dss.ch
 
* letzte Aktualisierung am 23. Februar 2015 *
 
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