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Das Geburtsland meiner Ahnen - Die Niederlausitz !
 
Das alte Land der Lusitzi, die heutige Niederlausitz, bezog sich ursprünglich nur auf das von westslawischen Stämmen besiedelte Gebiet um Cottbus.
 
Nachdem sich die Bezeichnung im 15. Jahrhundert auch auf die Gebiete um Bautzen, Görlitz und Zittau, die heutige Oberlausitz, ausgedehnt hatte, wurde die Unterscheidung in Nieder- und Oberlausitz gebräuchlich.
 
Das Gebiet der Niederlausitz hat historisch fließende Grenzen und es ist problematisch, eindeutige Linien zu ziehen. Im Norden verläuft die Grenze etwa mit dem Spreelauf, ungefähr auf der Linie Eisenhüttenstadt, Schwielochsee, Neu Lübbenau. Südwestlich bildet das Stromtal der Schwarzen Elster, westlich der Niedere Fläming und nordwestlich der Teltow die Grenze der Niederlausitz. Im Süden begrenzt die Niederlausitz der Lauf der Schwarzen Elster.
 
Dort, wo dieselbe an das Niederlausitzer Heideland stößt, verlängern wir ihren Lauf durch eine gedachte Linie nach Osten, die die Neiße überschreitet und bis zur Niederschlesischen Heide (Bory Dolnośłąskie) führt. Im Osten begrenzt die Bober (Bobr), dort wo dieser in die Oder eintritt, die Region.
 
Die Lausitz, also das „niedrige Sumpfland“, im Süden Brandenburgs und im Osten des Freistaates Sachsen gliedert sich in Niederlausitz, Oberlausitz und Lausitzer Gebirge. Die ehemalige östliche Grenzmark im Ostfrankenreich wird nördlich vom Spreewald begrenzt.
 
Die Niederlausitz ist der nördliche Teil der Lausitz. In der Niederlausitz ist, wie auch in der südlich angrenzenden Oberlausitz, das westslawische Volk der Sorben beheimatet.
 
Die Niederlausitz, niedersorbisch Dolna Łužyca (obersorbisch Delnja Łužica, polnisch Dolne Łużyce), ist eine Region und ein ehemaliges Territorium im Süden des Landes Brandenburg, im nördlichen Sachsen und im Westen Polens. Ihr Zentrum ist die Stadt Cottbus.
 
Das heute als Niederlausitz bezeichnete Gebiet wurde damals „Mark Lausitz“ oder auch „Ostmark“ genannt.
 
 Geschichte der Niederlausitz
 
In einer Sage vom sorbischen Zaubermeisters Krabat,
die in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648) ihren Ursprung hatte,
wurde die Niederlausitz folgendermaßen beschrieben:
 
„Da geschah es einst, daß ihn seine Beine in die große, dunkle Heide trugen, die sich zwischen Hoyerswerda, Senftenberg und Bernsdorf erstreckte. Die Heide war voll träger, fauliger Gräben und schwarzer Wasserlöcher und Waldsümpfe und anderer dunkler und gespenstischer Winkel, wo im schwarzen Wasser der heimtückische Wassermann lauerte, in der Dämmerung die wilden Waldfrauen herumstreiften und nachts die Irrlichter flirrten.“
(NOWAK-NEUMANN 1978, 5)
 
 
 
 
 
 
Alte Sagen aus dem Drebkauer Gebiet.
Die heutige Großgemeinde Drebkau umfasst folgende Ortsteile: „Auras, Casel, Domsdorf, Geisendorf, Görigk, Golschow, Gräbendorf, Greifenhain, Illmersdorf, Jehserig, Kausche, Klein Oßnig, Koschendorf, Laubst, Leuthen, Löschen Merkur, Oelsnig, Papproth, Raakow, Radensdorf, Rehnsdorf, Schorbus, Siewisch und Steinitz“.
 
 
 
 
Unsere Flucht im April 1945 aus Klein Oßnig
Ein Familienzweig musste "Hals über Köpf" die Niederlausitz verlassen und kam dort nie wieder hin. Tagesberichte von der Flucht. Nach wahren Begebenheiten. Niedergeschrieben von Johanna Elise Janigk.
 
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* letzte Aktualisierung am 06. Februar 2015 *
 
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